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27.09.2013 SFL stellt in Alpbach fahrbare Energieplattform ELI vor
„Unsere ELI - ist eine fahrbare Energieplattform die für lokale Nutzung Kleingüter transportieren kann“, erklären die „Väter“ von ELI, Hans Höllwart und Mario J. Müller von SFL technologies bei der Präsentation im Rahmen des Europa Forum Alpbach 2013.  
ELI bezieht ihre Energie aus Gebäuden mit dezentraler Energieproduktion und bringt diese dorthin wo el. Energie gebraucht wird - auf diesem Weg kann ELI auch Kleingüter transportieren. „ELI's Domäne ist der effiziente Transport von Energie+Gütern.“, weiß Müller. Sie eignet sich damit für Zustelldienste im urbanen Raum, für kommunale Dienste (wie zum Beispiel in der Parkbetreuung), auf Flughäfen, in Krankenhäusern, aber auch in weitläufigen Industriekomplexen. „Durch ihre unterschiedlichen Aufbauten ist sie in vielen Bereichen einsetzbar, in denen es nicht so sehr auf Geschwindigkeit ankommt, aber immer noch auf Verbrennungsmotoren zurückgegriffen wird.“ Maximal 65 km/h schnell ist ELI - mit ihren Maßen von 4m-Länge, 1,4m-Breite und 2,0m-Höhe gewinnt sie als Miss-Energie jede Misswahl unter den e-Fahrzeugen. Neben der Energie von min. 32 kWh kann ELI mehr als 1000 kg Nutzlast transportieren, ihre Reichweite ist variabel dimensionierbar und beträgt min. 100 Kilometer. Der Antrieb erfolgt grundsätzlich über ihre Hinterräder, kann aber auf alle 4 Räder ausgebaut werden. ELI ist adaptierbar und kann über die Jahre der Nutzung auch angepasst und adaptiert werden - die Nutzung steht im Vordergrund und nicht das Eigentum - so können die Energieträger auch gemietet werden! Entwickelt wurde die ELI von SFL technologies in Kooperation mit der fibag in Stallhofen. Das 1993 von Hans Höllwart gegründet Unternehmen zählt zu den innovativsten Industrieunternehmen der Steiermark. Das Portfolio von SFL reicht vom Stahl-, -Maschinen-, Anlagen- und Fassadenbau über Glas-, Licht- und Energietechnik, bis hin zur neuen Sparte abc-Mobility. Mehr als 800 Mitarbeiter an Standorten in Österreich, Ungarn und Rumänien arbeiten für SFL. „Bei allen unseren Aktivitäten ist für uns Nachhaltigkeit ganz wichtig“, erklärt Hans Höllwart. „Forschung & Entwicklung sind für uns nicht nur Schlagworte.“ 2006 wurde aus der SFL heraus das „Öffnet externen Link in neuem FensterHans Höllwart - Forschungszentrum für integrales Bauwesen AG“ (kurz: die fibag) gegründet. „Wir sind das erste Forschungszentrum dieser Art in Europa, das Technik, Ökologie, Ökonomie und Ästhetik miteinander verbindet“, erklärt fibag-Chef Mario J. Müller. Mit ELI hat die SFL einen weiteren Baustein realisiert - für die Städte der Zukunft wie die Smart City Graz. „Viele Gemeinden und Firmen haben sich bereits in die Auftragsbücher eingeschrieben“, zeigen sich Höllwart und Müller für die Zukunft von ELI optimistisch.